

Die Zeit ist reif für ein paar
Happy Wendungen
170 Jahre nach der Veröffentlichung von Gottfried Kellers «Romeo und Julia auf dem Dorfe» fragen wir: Muss diese Geschichte so enden? So traurig, so tragisch – wie bei Shakespeare? Wir finden: Nein.
Und grätschen rein, schreiben sie um. Suchen nach Stellschrauben für positive Wendungen.
Mach mit bei unserem besonderen Literatur- und Kulturprojekt im Heimatort des Schriftstellers.
Gemeinsam beackern wir die Themen Gier und Genügsamkeit, Streit und Versöhnung, Liebe, Verzweiflung und Hoffnung! In der Geschichte, im Leben. Für Vrenchen und Sali – für uns alle.
Lasst uns die Geschichte umschreiben. Zusammen.
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Die Idee zu «Julia & Romeo. Ein Dorf schreibt Geschichte» wurde im Studio Narrativ ausgeheckt. Für die Umsetzung steht ein interdisziplinäres Team aus Kunst- und Kulturschaffenden bereit. Die Stiftung Gottfried Keller-Zentrum hat die Trägerschaft übernommen, zahlreiche Partner:innen und Förderer:innen unterstützen das Abenteuer. Entscheidend sind aber auch die Menschen aus dem Dorf und der näheren Umgebung, die bereit sind, uns ab Mitte August 2026 bei dem Abenteuer zu begleiten. Als Besucher:innen von Anlässen, auch als Mitdenkende und Mitschreibende.
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Agenda 2026/2027
15. August
Zum Auftakt: Openair-Kino auf dem Bauernhof: Unter freiem Himmel zeigen wir auf dem Dörflihof in Zweidlen (Glattfelden) die vollständig restaurierte Verfilmung von Gottfried Kellers «Romeo und Julia auf dem Dorfe» aus dem Jahr 1941 (Regie: Valérien Schmidely, Hans Trommer). → Weitere Infos.
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25. August
Lust, der tragischen Geschichte neue, hoffnungsvolle Wendungen zu geben – und mit anderen über Themen zu sprechen, die uns bis heute beschäftigen? Am Info-Anlass zur Textschmiede stellen wir die Workshops vor und erläutern, warum sich das Mitmachen lohnt. → Weitere Infos.
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8. September
Die Gottfried Keller Gesellschaft Zürich zeigt den Film «Romeo und Julia auf dem Dorfe» auch noch im Hauptgebäude der Universität Zürich und lädt zur anschliessenden Diskussion. Das Angebot ist für die Mitglieder des Vereins, eine Mitgliedschaft jederzeit lösbar. → Weitere Infos.
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September bis November
Von September bis November schreiben Interessierte aus dem Dorf in der Textschmiede an neuen Wendungen. Zusätzlich setzen sich vier Klassen der Mittel- und Oberstufe in Workshops kreativ mit dem Autor, dessen Zeit und der Aktualität und Bedeutsamkeit der beackerten Themen auseinander.
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19.–21. Februar
Beim Fest der guten Hoffnung würdigen wir die entstandene Publikation sowie das Audiowerk. Und wir feiern, was möglich wird, wenn wir uns vornehmen, einer tragischen Geschichte nicht einfach ihren Lauf zu lassen, sondern zur Tat zu schreiben. Für mehr Spielraum, mehr Verbundenheit, mehr Lust auf Zukunft. Viva!
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Das Team
Dorfbekannte und neue Gesichter: das künstlerische Kernteam
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Bei der Umsetzung des Projekts sind professionelle Kunst- und Kulturschaffende aus verschiedenen Sparten vertreten. Sie alle freuen sich auf die Zusammenarbeit mit Interessierten aus Glattfelden – auf die Begegnungen, den Austausch und darauf, das Entstehende zu verarbeiten und weiter zu teilen. Auch über die Dorfgrenzen hinaus.
Das Original
Göpfs 170-jährige Novelle

Sali und Vrenchen kennen sich seit Kindertagen. Ein Streit um ein Stück Ackerland entzweit die Väter und reisst beide Bauernfamilien in den Abgrund. Jahre später begegnen sich Sali und Vrenchen wieder. Die beiden verlieben sich. Et voilà: Schmetterlingsgefühle auf verbrannter Erde. Die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft? Gibt's nicht. #drama
Stimmen zu «Julia & Romeo»
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«Gottfried Keller fasziniert bis heute. Exemplarisch zeigen das Andrea Keller und ihr Team. Mit viel Spürsinn und Entdeckerlust rücken sie den vermeintlich längst bekannten Dichter in ein neues Licht. Wir freuen uns auf einen regen Austausch und wünschen viel Erfolg!»
Ursula Amrein,
Präsidentin der Gottfried Keller Gesellschaft Zürich
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«Für uns Glattfelder ist Gottfried Keller einer von uns. Mit dem Gottfried Keller-Zentrum halten wir das Denkmal an den Dichter lebendig. Das neue Projekt bringt Bewegung in eine alte Geschichte und sorgt für spannende Angebote. Gerne unterstützen wir dieses Engagement und danken allen Beteiligten.»
Marco Dindo,
Gemeindepräsident
Glattfelden
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«Kellers Novelle berührt seit 170 Jahren – auch junge Menschen! Als Reclam Verlag unterstützen wir die lebendige und kreative Auseinandersetzung von Schülerinnen und Schülern mit Klassikern. Dieses Projekt hat uns sofort begeistert. Es zeigt, wie zeitgemässe Kulturvermittlung funktioniert.»
Petra Mayer,
Programmleitung Universal-Bibliothek, Reclam Verlag
Gottfried Keller
Der Schweizer Dichter mit Wurzeln in Glattfelden.
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Gottfried «Göpf» Keller (1819 – 1890) schrieb über die Liebe, das Geld, über Streit, Sturheit und die Nachbarn – und über die Frage, wie das Leben gelingen kann. Seine Geschichten sind alt. Die Themen darin: hochaktuell. Spannendes zu seinem Leben hat die Gottfried Keller Gesellschaft Zürich zusammengetragen.


Das Zentrum
Im 500-jährigen Haus trifft Literatur auf das Leben.
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Mitten im Dorf erzählt das Dichtermuseum der Stiftung Gottfried Keller-Zentrum vom Werdegang und Werk des Dichters. Gleich nebenan – im Kafi Judith – wird für das leibliche Wohl gesorgt. Im Café und im Saal des Gottfried Keller-Zentrums bringt ein vielfältiges Kulturprogramm die Menschen zusammen.



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